Wer eine WordPress Installation auf einem eigenen Webserver / Webspace vornehmen möchte, der sollte dabei auf die grundsätzlichen Anforderungen beim WordPress Hosting achten:

Mindestvoraussetzungen für WordPress

  • PHP 5.6 oder größer
  • MySQL 5.6 (idealerweise SSD)
  • mod_rewrite Apache Modul sollte aktiv sein
  • min. 100 MB Speicherplatz (je nach internem Bild und Videomaterial natürlich entsprechend mehr)
  • min. 64M Memory Limit, gerne auch mehr
  • moderner Prozessor

Theoretisch läuft WordPress auch mit PHP 5.2.4+ sowie MySQL 5.0+, allerdings werden diese Versionen nicht mehr aktiv weiterentwickelt und so besteht ein erhöhtes Risiko, über Schwachstellen gehackt zu werden. Es sollte also nicht nur stets die aktuelleste WordPress Version zum Einsatz kommen, auch der Server sollte tunlichst auf einem aktuellen Stand sein.

Die WordPress Minimalanforderugnen lassen sich dann unter Umständen noch viel weiter optimieren, mit unterschiedlichen Caching Methoden und CDN Netzwerken. Dies übersteigt i.d.R. für den Einstieg aber den Aufwand für eine normale Website. Wer dennoch sehr viel Last erwartet, sollte sich in diesem Fall besser direkt an einen Webhoster wenden, um Details abzustimmen.

Geschwindigkeit ist aber nicht alles

Bei aller Liebe zu WordPress, es gibt auch Kritik! Die Updateintervalle. Je nach Umfang der im Einsatz befindlichen Plugins (Erweiterungen) und der Anzahl der installierten Themes, können nahezu täglich Updates für die WordPress Installation fallig werden. Was sich negativ anhört und auch mit Arbeit verbunden ist, ist aber andererseits auch ein gutes Zeichen: WordPress ist aktuell und will es bleiben. Sicherheitslücken werden schnell geschlossen und auch Fehler durch die Community schnell behoben. Dieser Umstand führt zu häufigen Updates und zeitgleich zu dem Erfolg auf den WordPress zurückblicken darf.

Je häufiger Updates gemacht werden müssen, desto häufiger sollten auch Backups erstellt werden. Wer ohne Backup updated, spielt Lotto. Zwar sind die Chancen auf einen „Gewinn“ in dem Fall genau umgekehrt, jedoch besteht das Restrisiko, dass ein WordPress Update die Installation beschädigt, oder Inkompatibilitäten zwischen Plugins auftreten. In Summe egal: Die Website funktioniert nicht mehr, oder ist defekt.

Neben der Updatethematik spielen natürlich auch Malware und Viren eine Rolle. Wer ein Update hat, kann dies schnell zurückspielen und die Passwörter ändern. Die Chance auf eine Reinfektion sinken dadurch erheblich.

Tipp: Managed WordPress

Wem die Wartung und Absicherung der eigenen WordPress Installation zu viel Action bedeutet, der kann auch auf Dienstleister wie etwa WPbox.me zurückgreifen. Derartige Anbieter bieten Managed WordPress-Betreuung bzw. WordPress-Wartung an – teilweise auch vollkommen unabhängig vom gewählten WordPress Webhoster.