Wer einmal mit WordPress angefangen hat, der wird möglicherweise auch in der Zukunft weitere WordPressseiten ins Netz stellen wollen.

Bei einer handvoll WordPress Blogs ist das sicher noch alles überschaubar. Aber wenn dann mehrere WordPress-Instanzen zu betreuuen sind, dann kann es schon etwas zeitraubend werden…

Alle Coredateien und Plugins up2date zu halten, alle Passwörter zu verwalten und die Systeme im Blick zu haben – dass kann schon mal stressig werden!

Aber es gibt Möglichkeiten…

1) WordPress Multisite / Blognetzwerk

WordPress Multisite basiert auf dem kostenlosen WordPress Hosting bei WordPress.com.

Die Idee:

Eine WordPress-Installation mit einer nahezu unendlichen Anzahl an Domains und Projekten.

Grundsätzlich ein sehr guter Ansatz, der jedoch neben dem Vorteil EINER zentralen Worpdress-Installation auch ein paar Nachteile mit sich bringt. Einerseits sprechen wir von Last, denn wenn mehrere Domains auf einem Webpaket laufen, kann das zu Engpässen führen. Es sollte also schon besser ein VServer bzw. Server sein. Aber auch “Entwicklerfreiheit” und “Securtiy” dürfen an der Stelle nicht übersehen werden, an dieser Stelle ist Multisite etwas empfindlich.

Ich fasse zusammen:

Wer mehrere WordPress-Blogs z.B. als Webhoster für die Kunden zur Verfügung stellen möchte, der ist mit dem Multisite Blognetzwerk gut bedient. Zentrale Plugins und Themes in einer Installation. Für Freelancer mit individuellen Kundenprojekten ist das Worpdress Multisite / Blognetzwerk eher nicht geeignet.

2) WordPress Management

Wie wäre es, eine zentrale Managementkonsole für alle WordPress Instanzen zu haben. Egal welcher Hoster, egal wo?

Die Idee:

Eine Verwaltungsoberfläche für alle eigenen Worpdress Websites. Egal bei welchem Hoster und egal bei wie vielen.

Die gute Nachricht: Die gibt es. Die schlechte Nachricht: Wer die Wahl hat, hat die Qual… Denn es gibt inzwischen mindestens 4 Anbieter, die sich in diesem Bereich einen Namen gemacht haben. Da hätten wir

Auf den ersten Blick scheinen die ersten 3 Anbieter mit modernstem Layout etwas seriöser, als der letztgenannte infiniteWP.com der schon rein optisch – zumindest aktuell noch – nicht so ganz auf der Höhe der Zeit zu sein scheint. Jedoch scheint mir genau dieser auch der sicherste zu sein.

Denn im Gegensatz zu den anderen 3 Anbietern, wird infiniteWP auf dem eigenen Webspace installiert. Das fand ich persönlich sehr angenehm, da ich somit keine Passwörter und ähnliches an einen Drittanbieter melden muss.

Ich fasse zusammen:

WordPress Management Tools sind – zumindest ab einer bestimmten Anzah an WordPress Blogs – Gold wert. Ich persönlich habe mich aus o.g. Gründen für InfiniteWP.com entschieden und bin damit sehr zufrieden.