WordPress benötigt nicht nur Festplattenspeicher um Inhalte speichern zu können, sondern auch einen sogenannten flüchtigen Speicher => Memory. Wie wenn Menschen sich beim Memory spielen die passenden Karten auf dem Spielfeld speichern sollten, sollte auch WordPress ein paar Dinge „im Kopf“ behalten um das Ergebnis möglichst schnell ausliefern zu können.

Eine normale deutsche WordPress-Installation ohne Plugins kommt mit 64MB Memory bequem aus. Je mehr Plugins sich jedoch dazugesellen, oder je anspruchsvoller das WordPress Theme ist, kann dieser flüchtige Speicherbedarf jedoch ansteigen.

Und genau an dieser Stelle unterscheiden sich jetzt dann die WordPress Hoster gewaltig. Denn dieses Speicherlimit lässt sich erhöhen, wenn es denn der Hoster zulässt.

Der Branchenriese 1und1 beispielsweise lässt keine Änderung des zugewiesenen Speicherlimits zu. Bei All-Inkl beispielsweise lässt sich das Speicherlimit von 64MB auf bis zu 256MB erhöhen – mit einem ganz einfachen Trick:

Öffne die .htaccess Datei mit einem FTP Programm (wenn du keine .htaccess Datei siehst, stelle sicher, dass versteckte Dateien in deinem FTP-Programm angezeigt werden – dies kann meist in den Einstellungen des Programms eingestellt werden) und füge am Anfang der Datei folgende Zeile ein:

php_value memory_limit 256M

Datei speichern und schon sollte der flüchtige Memory Speicher für Deine WordPress-Installation auf satte 256 MB erweitert worden sein. Wenn diese 256 MB noch nicht reichen, dann solltest Du all Deine Plugins deaktivern und nacheinander einzeln aktivieren. Du wirst damit höchstwahrscheinlich das Plugin finden, dass einen enormen Speicherbedarf hat und der sollte i.d.R. die 256 MB nicht überschreiten.